Das "Loop-Station"-Portal



Das "Loop-Station" Magazin! 


"Wie du mit einer Loop-Station eine ganze Band ersetzt und deine Zuhörer beeindrucken wirst!"


Als ich das erste "Loop-Station" Video auf YouTube sah, in dem ein einziger Musiker in wenigen Sekunden mit seiner Loopstation einen geilen Song spielte, wusste ich: "So ein Ding werde ich mir auch zulegen!". 

Rechts in dem Video siehst du mich, wie ich mit der Loopstation "JamMan Stereo" von Digitech einen Song cover. 

Ich denke, du weißt schon, was eine "Loopstation" ist - sonst wärst du vermutlich nicht hier. Falls du es nicht weißt, dann schau dir einfach mal das Video auf der rechten Seite an.

Und ich würde mich sehr freuen, wenn du einen Kommentar unter meine Youtube-Video schreiben würdest. 



Zur Geschichte der Loop-Technik

Die sogenannte Loop-Technik wurde erst mit der Erfindung des Tonbandgeräts möglich. Ursprünglich bezeichnet Loop (engl.: Schleife) ein an beiden Enden zusammengeklebtes Stück eines Tonbands. Durch das Abspielen dieser Endlos-Schleife war die Wiedergabe einer sich immer in gleicher Form wiederholenden Aufnahme möglich. In den 1960er Jahren experimentierten verschiedene Künstler mit dieser neuartigen Aufnahme- und Wiedergabe-Technik. Erste kommerzielle Verwendung fand ein von Terry Riley entwickeltes Gerät namens Lag Accumulator. Es bestand aus zwei miteinander gekoppelten Tonbandgeräten, die ein gemeinsames Tonband nutzten. Aus dem Abstand des aufzeichnenden Geräts zum wiedergebenden Gerät ergab sich die Loop-Länge. Robert Fripp von den legendären King Crimson und Brian Eno nutzten in den 1970er Jahren dieselbe Technik unter dem Namen Frippertronics. Die Ende der 1970er Jahre in Amerika aufkeimende Rap- und Hip-Hop-Kultur erzeugte ihre stilbildenden Loops mithilfe spezieller Bedientechniken von Plattenspielern. Heutzutage wird eine Vielzahl sogenannter Loop-Stationen angeboten. Die Aufnahme und Wiedergabe der Loops erfolgt auf elektronischem Weg und bietet Musikern eine Vielzahl an Möglichkeiten. Diese sollen im Folgenden näher beleuchtet werden.


Funktionsweise einer Loop-Station

Die im Handel angebotenen Loop-Stationen unterscheiden sich in puncto Ausstattung, Bedienbarkeit und Preis ganz erheblich. Einige grundlegende Funktionen bieten jedoch ALLE Modelle. Mit einem per Kabel angeschlossenen Instrument oder einem Mikro kann eine Tonspur aufgezeichnet werden. Diese wird dann in einer Endlosschleife wiedergegeben. Über diese Tonspur kann eine zweite Tonspur gelegt werden. Dieses in der Tonstudio-Technik als Overdubbing bezeichnete Verfahren bietet die Möglichkeit mehrere (nicht gleichzeitig spielbare) Parts eines Musikstücks zusammenzubringen. Ein Beispiel: Man spielt auf der Gitarre eine kurze Progression von vier Akkorden. Diese wird von dem Gerät aufgenommen und als Loop wiedergegeben. Über diese Aufnahme kann man dann beispielsweise ein Solo spielen. Diese grundlegende Funktion eignet sich hervorragend für Musiker, die ohne Band üben wollen. Diese zweite, in Echtzeit gespielte Tonspur, kann ebenfalls aufgenommen werden und mit dem ersten Loop gemeinsam abgespielt werden. Als dritte Spur könnte dann beispielsweise ein Gesangspart über die zwei Loops gelegt werden. So lässt sich quasi "Schicht für Schicht" ein komplexes Musikstück von nur einer Person einspielen. Die verschiedenen Spuren sind getrennt regelbar und können je nach Bedarf dazu- oder stummgeschaltet werden. Wie viele Spuren in welcher Länge geloopt werden können, hängt von der Ausstattung der verwendeten Loop-Station ab. Viele Modelle bieten noch Zusatzfunktionen, wie ein integriertes Effekt-Gerät oder zuschaltbare Drums, an. Die meisten Loop-Stationen sind Bodengeräte ("Tretminen"). Sie sind "free-hand", während des Spielens, mit dem Fuß bedienbar. Ein tolles Beispiel für die Einsatzmöglichkeiten eines Loopers findet ihr unter diesem Link:



Welche Kriterien sind kaufentscheidend?

Vor dem Kauf einer Loop-Station steht die Frage: Wofür will ich die Loop-Station benutzen? Wenn man als Lead-Gitarrist in einer Band spielt, möchte man seine Solo-Parts zuhause üben. Und das möglichst ohne vorher im Proberaum langwierige Mitschnitte zu machen. Mit einer Loop-Station ist das ganz einfach – nur den jeweils zugrundeliegenden Riff der Rhythmus-Gitarre als Loop einspielen. Schon kann man stundenlang darüber improvisieren. Simpel und genial. Für diesen Zweck braucht man kein Modell mit unzähligen Tonspuren und Speicherplätzen. Will man hingegen als Solokünstler oder Straßenmusiker eine ganze Band simulieren, sollte man ein Gerät wählen, das genau über diese Ausstattung verfügt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die einfache Bedienbarkeit. Nicht jeder ist ein Technik-Freak, der sich gerne durch seitenlange Manuals wühlt. Alle, die Wert auf einfache und möglichst intuitive Bedienbarkeit legen, sollten diesem Kriterium einen hohen Stellenwert beim Kaufentscheid einräumen. Viele Solokünstler nutzen eine Loop-Station im Live-Gig auf der Bühne. Gerade hier steht gute Bedienbarkeit im Vordergrund. Im Folgenden sollen einige Loop-Stationen und ihre speziellen Features vorgestellt werden.

Willst du eine (kostenlose) Kaufberatung per Email?

Ich habe so gut wie alle Loopstations auf dem Markt getestet und kann dir gerne weiterhelfen, welches die richtige Loopstation oder das richtige Loop-Pedal für dich ist!

So läuft die Beratung ab: Du meldest dich mit deiner Email hier an, und ich sende dir sofort eine Email mit 5 Fragen. 
Du drückst einfach auf den "Antwort-Button" in deinem Emailprogramm und schickst mir deine Antworten auf die Fragen. 

Und danach schick ich dir meine Einschätzung welches, die richtige Loopstation für dich ist!


P.S.: Ich verkaufe selbst KEINE Looper. Ich kann euch hier nur ein Modell empfehlen. Kaufen müsst ihr sie dann woanders.


Verschiedene Loop-Stationen – eine Auswahl

Boss RC 300

Mit diesem Modell präsentiert der renommierte Hersteller Boss das Flaggschiff seiner Kollektion. Mit einer umfangreichen Ausstattung und zahlreichen Extrafunktionen bleiben auch bei ambitionierten Musikern keine Wünsche offen. Testberichte bezeichnen die Loop-Station RC 300 von Boss als "das Beste, was der Markt zu bieten hat!". Sämtliche Produktdetails hier aufzuführen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Mehr Details und Rezensionen gibt es unter diesem Link:

>> BOSS RC 300 Loop-Station - Hier mehr Details >>

Natürlich hat Qualität ihren Preis. Der High-Tech-Looper kostet je nach Anbieter zwischen 485,00 und 571,00 €. Unbedingt Preise vergleichen:

>> Preis bei Amazon prüfen >>
>> Preis bei Thomann prüfen >>

Boss RC 30

Der "kleine Bruder" des Boss RC 300. Ein Modell der gehobenen Mittelklasse mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch in diesem Gerät steckt eine Menge durchdachter Technik, die den Ansprüchen von vielen Nutzern genügen wird. Alle Details zu dem Boss RC 30 und einen aktuellen Testbericht findet ihr unter:

>> BOSS RC 30 Loop-Station - Hier mehr Infos >>

Obwohl deutlich günstiger als der Boss RC 300, hat auch dieses Gerät einen stolzen Preis von 199,00 bis 299,00 €. Auch hier gilt: Preise vergleichen: 

>> Preis bei Amazon prüfen >>
>> Preis bei Thomann prüfen >>

TC Electronic Ditto

Obwohl man am marktführenden Hersteller Boss kaum vorbeikommt, soll hier noch ein Gerät aus dem Hause TC Electronic vorgestellt werden. Der kleine Looper wurde von Gitarristen speziell für Gitarristen entwickelt. Deutlich kleiner und preiswerter als seine Boss-Kollegen, bietet der Ditto dennoch eine überzeugende Performance. Alle wichtigen Details findet ihr hier:

>> TC Electronic Ditto Looper >>

Nicht nur in puncto Qualität überzeugt der Ditto – mit einem Preis um die 90,00 Euro bietet er außerdem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: 

>> Preis bei Amazon prüfen >>
>> Preis bei Thomann prüfen >>

Hier siehst du mich mit dem DITTO Looper etwas jammen. Über einen Kommentar unter dem Video (hier klicken) würde ich mich sehr freuen. 


Sind Software-Lösungen eine Alternative zur Loop-Station?

Zum Thema Loop-Software sind im Netz relativ wenig Informationen zu finden. Scheinbar wird noch keine wirkliche Alternative zu herkömmlichen Loop-Stationen angeboten. Die wenigen Angebote werden von den Nutzern eher schlecht bewertet. Fazit: Wer mit einer Loop-Station live Musik machen will, sollte auf ein nicht-virtuelles Modell vertrauen. Einen (englischsprachigen) Überblick über erhältliche Software findet man auf folgender Seite:

http://www.krispenhartung.com/software-looping.htm

Von der Computerzeitschrift CHIP steht ein kostenloses Freeware-Loop-Programm zur Verfügung. Allerdings finden sich hier keine Bewertungen oder Kommentare von Nutzern. Also: Bei Interesse selbst testen. Folgender Link führt zum Download:

http://www.chip.de/downloads/Giada-Loop-Machine_68952374.html


Kleine Umfrage, damit wir diese Seite verbessern können:


empty