Loop Station Vergleich 2018

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#3 | DigiTech JamMan Express XT

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Auf dieser Seite finden Sie jegliche Informationen zu Loop Stations, sowie Produktvergleiche von diversen Modellen.

Im eingebundenen Video sieht man ein Cover von Dido - "Thank You", bei dem eine Loop Station verwendet wurde, um verschiedene Instrumente einzuspielen. In den folgenden Texten werden wir auf die Geschichte der Loop-Technik sowie der Funktion von modernen GerÀten eingehen.

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Zur Geschichte der Loop-Technik

Die sogenannte Loop-Technik wurde erst mit der Erfindung des TonbandgerĂ€ts möglich. UrsprĂŒnglich bezeichnet Loop (engl.: Schleife) ein an beiden Enden zusammengeklebtes StĂŒck eines Tonbands. Durch das Abspielen dieser Endlos-Schleife war die Wiedergabe einer sich immer in gleicher Form wiederholenden Aufnahme möglich. In den 1960er Jahren experimentierten verschiedene KĂŒnstler mit dieser neuartigen Aufnahme- und Wiedergabetechnik. Erste kommerzielle Verwendung fand ein von Terry Riley entwickeltes GerĂ€t namens "Lag Accumulator". Es bestand aus zwei miteinander gekoppelten TonbandgerĂ€ten, die ein gemeinsames Tonband nutzten. Aus dem Abstand des aufzeichnenden GerĂ€ts zum wiedergebenden GerĂ€t ergab sich die Loop-LĂ€nge.

Robert Fripp von den legendÀren King Crimson und Brian Eno nutzten in den 1970er Jahren dieselbe Technik unter dem Namen "Frippertronics". Die Ende der 1970er Jahre in Amerika aufkeimende Rap- und Hip-Hop-Kultur erzeugte ihre stilbildenden Loops mithilfe spezieller Bedientechniken von Plattenspielern. Heutzutage wird eine Vielzahl sogenannter Loop Stations angeboten. Die Aufnahme und Wiedergabe der Loops erfolgt auf elektronischem Weg und bietet Musikern eine Vielzahl an Möglichkeiten. Diese sollen im Folgenden nÀher beleuchtet werden.

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#2 | Boss RC-505

loop station vergleich loopstation erfahrungsbericht Boss RC-30

#3 | Boss RC-30

Funktionsweise einer Loop Station

Die im Handel angebotenen Loop Stations unterscheiden sich in puncto Ausstattung, Bedienbarkeit und Preis ganz erheblich. Einige grundlegende Funktionen bieten jedoch alle Modelle. Mit einem per Kabel angeschlossenen Instrument oder einem Mikro kann eine Tonspur aufgezeichnet werden. Diese wird dann in einer Endlosschleife wiedergegeben. Über diese Tonspur kann eine zweite Tonspur gelegt werden. Dieses in der Tonstudio-Technik als Overdubbing bezeichnete Verfahren bietet die Möglichkeit mehrere (nicht gleichzeitig spielbare) Parts eines MusikstĂŒcks zusammenzubringen.

Ein Beispiel: Man spielt auf der Gitarre eine kurze Progression von vier Akkorden. Diese wird von dem GerĂ€t aufgenommen und als Loop wiedergegeben. Über diese Aufnahme kann man dann beispielsweise ein Solo spielen. Diese grundlegende Funktion eignet sich hervorragend fĂŒr Musiker, die ohne Band ĂŒben wollen. Diese zweite, in Echtzeit gespielte Tonspur, kann ebenfalls aufgenommen werden und mit dem ersten Loop gemeinsam abgespielt werden. Als dritte Spur könnte dann beispielsweise ein Gesangspart ĂŒber die zwei Loops gelegt werden. So lĂ€sst sich quasi "Schicht fĂŒr Schicht" ein komplexes MusikstĂŒck von nur einer Person einspielen. Die verschiedenen Spuren sind getrennt regelbar und können je nach Bedarf dazu- oder stummgeschaltet werden. Wie viele Spuren in welcher LĂ€nge geloopt werden können, hĂ€ngt von der Ausstattung der verwendeten Loop Station ab. Viele Modelle bieten noch Zusatzfunktionen, wie ein integriertes EffektgerĂ€t oder zuschaltbare Drums, an. Die meisten Loop Stations sind BodengerĂ€te ("Tretminen"). Sie sind "free-hand", wĂ€hrend des Spielens, mit dem Fuß bedienbar.

Vor dem Kauf einer Loop-Station steht die Frage: WofĂŒr will ich die Loop Station benutzen? Wenn man als Lead-Gitarrist in einer Band spielt, möchte man seine Solo-Parts zuhause ĂŒben und das möglichst ohne vorher im Proberaum langwierige Mitschnitte zu machen. Mit einer Loop Station ist das ganz einfach: nur den jeweils zugrundeliegenden Riff der Rhythmus-Gitarre als Loop einspielen und schon kann man stundenlang darĂŒber improvisieren - simpel und genial.

FĂŒr diesen Zweck braucht man kein Modell mit unzĂ€hligen Tonspuren und SpeicherplĂ€tzen. Will man hingegen als SolokĂŒnstler oder Straßenmusiker eine ganze Band simulieren, sollte man ein GerĂ€t wĂ€hlen, das genau ĂŒber diese Ausstattung verfĂŒgt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die einfache Bedienbarkeit. Nicht jeder ist ein Technik-Freak, der sich gerne durch seitenlange Bedienungsanleitungen wĂŒhlt. Alle, die Wert auf einfache und möglichst intuitive Bedienbarkeit legen, sollten diesem Kriterium einen hohen Stellenwert beim Kaufentscheid einrĂ€umen. Viele SolokĂŒnstler nutzen eine Loop-Station im Live-Gig auf der BĂŒhne. Gerade hier steht gute Bedienbarkeit im Vordergrund.

Sind Software-Lösungen eine Alternative zur Loop Station?

Zum Thema Loop-Software sind im Netz relativ wenig Informationen zu finden. Scheinbar wird noch keine wirkliche Alternative zu herkömmlichen Loop-Stationen angeboten. Die wenigen Angebote werden von den Nutzern eher schlecht bewertet. Fazit: Wer mit einer Loop-Station live Musik machen will, sollte auf ein nicht-virtuelles Modell vertrauen. Einen (englischsprachigen) Überblick ĂŒber erhĂ€ltliche Software findet man auf folgender Seite:

http://www.krispenhartung.com/software-looping.htm

Von der Computerzeitschrift CHIP steht ein kostenloses Freeware-Loop-Programm zur VerfĂŒgung. Allerdings finden sich hier keine Bewertungen oder Kommentare von Nutzern. Also: Bei Interesse selbst testen. Folgender Link fĂŒhrt zum Download:

http://www.chip.de/downloads/Giada-Loop-Machine_68952374.html