Loop Stations für jeden Musiker

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Auf dieser Seite finden Sie jegliche Informationen zu Loop Stations, sowie Produktvergleiche von diversen Modellen.

Als Loop Station (oder Looper) werden technische Geräte bezeichnet, die es ermöglichen eine Tonspur aufzuzeichnen und diese in einer Endlosschleife wiederzugeben. Hierzu können Sie beispielsweise ein Mikrofon oder Musikinstrument anschließen und die nacheinander aufgezeichneten Tonspuren übereinander legen. Da sich die verschiedenen Looper hinsichtlich vieler Faktoren (wie zum Beispiel Aufnahmezeit, Speicherplatzanzahl oder verschiedener Ein- und Ausgänge) unterscheiden, bieten wir Ihnen auf dieser Seite einen Überblick über die beliebtesten Loop Stations für Anfänger und Profis.

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Unsere Top 3

Modelle für Anfänger

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#1 | Boss RC-3

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#2 | TC Electronic Ditto

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#3 | DigiTech JamMan Express XT

Im eingebundenen Video sieht man ein Cover von Dido - "Thank You", bei dem eine Loop Station verwendet wurde, um verschiedene Instrumente einzuspielen. In den folgenden Texten werden wir auf die Geschichte der Loop-Technik sowie die Funktionsweise von modernen Geräten eingehen.

Zur Geschichte der Loop-Technik

Die sogenannte Loop-Technik wurde erst mit der Erfindung des Tonbandgeräts möglich. Ursprünglich bezeichnet Loop (engl.: Schleife) ein an beiden Enden zusammengeklebtes Stück eines Tonbands. Durch das Abspielen dieser Endlosschleife war die Wiedergabe einer sich immer in gleicher Form wiederholenden Aufnahme möglich. In den 1960er Jahren experimentierten verschiedene Künstler mit dieser neuartigen Aufnahme- und Wiedergabetechnik. Die erste kommerzielle Verwendung fand ein von Terry Riley entwickeltes Gerät namens "Lag Accumulator". Es bestand aus zwei miteinander gekoppelten Tonbandgeräten, die ein gemeinsames Tonband nutzten. Aus dem Abstand des aufzeichnenden Geräts zum wiedergebenden Gerät ergab sich die Loop-Länge.

Robert Fripp von den legendären King Crimson und Brian Eno nutzten in den 1970er Jahren dieselbe Technik unter dem Namen "Frippertronics". Die Ende der 1970er Jahre in Amerika aufkeimende Rap- und Hip-Hop-Kultur erzeugte ihre stilbildenden Loops mithilfe spezieller Bedientechniken von Plattenspielern. Heutzutage werden eine Vielzahl sogenannter Loop Stations angeboten. Die Aufnahme und Wiedergabe der Loops erfolgt auf elektronischem Weg und bietet Musikern eine Vielzahl an Möglichkeiten. Diese sollen im Folgenden näher beleuchtet werden.

Unsere Top 3

Modelle für Profis

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#3 | Boss RC-30

Funktionsweise einer Loop Station

Die im Handel angebotenen Loop Stations unterscheiden sich in puncto Ausstattung, Bedienbarkeit und Preis ganz erheblich. Einige grundlegende Funktionen bieten jedoch alle Modelle. Mit einem per Kabel angeschlossenen Instrument oder einem Mikro kann eine Tonspur aufgezeichnet werden. Diese wird dann in einer Endlosschleife wiedergegeben. Über diese Tonspur kann eine zweite Tonspur gelegt werden. Dieses in der Tonstudio-Technik als Overdubbing bezeichnete Verfahren bietet die Möglichkeit mehrere (nicht gleichzeitig spielbare) Parts eines Musikstücks zusammenzubringen.

Ein Beispiel: Man spielt auf der Gitarre eine kurze Progression von vier Akkorden. Diese wird von dem Gerät aufgenommen und als Loop wiedergegeben. Über diese Aufnahme kann man dann beispielsweise ein Solo spielen. Diese grundlegende Funktion eignet sich hervorragend für Musiker, die ohne Playback üben wollen. Diese zweite, in Echtzeit gespielte Tonspur, kann ebenfalls aufgenommen werden und mit dem ersten Loop gemeinsam abgespielt werden. Als dritte Spur könnte dann beispielsweise ein Gesangspart über die zwei Loops gelegt werden. So lässt sich quasi "Schicht für Schicht" ein komplexes Musikstück von nur einer Person einspielen. Die verschiedenen Spuren sind getrennt regelbar und können je nach Bedarf dazu- oder stummgeschaltet werden. Wie viele Spuren in welcher Länge geloopt werden können, hängt von der Ausstattung der verwendeten Loop Station ab. Viele Modelle bieten noch Zusatzfunktionen, wie ein integriertes Effektgerät oder zuschaltbare Drums, an. Die meisten Loop Stations sind Bodengeräte ("Tretminen"). Sie sind "free-hand", während des Spielens, mit dem Fuß bedienbar.

Vor dem Kauf einer Loop-Station steht die Frage: Wofür will ich die Loop Station benutzen? Wenn man als Lead-Gitarrist in einer Band spielt, möchte man seine Solo-Parts zuhause üben und das möglichst ohne vorher im Proberaum langwierige Mitschnitte zu machen. Mit einer Loop Station ist das ganz einfach: nur den jeweils zugrundeliegenden Riff der Rhythmus-Gitarre als Loop einspielen und schon kann man stundenlang darüber improvisieren - simpel und genial.

Für diesen Zweck braucht man kein Modell mit unzähligen Tonspuren und Speicherplätzen. Will man hingegen als Solokünstler oder Straßenmusiker eine ganze Band simulieren, sollte man ein Gerät wählen, das genau über diese Ausstattung verfügt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die einfache Bedienbarkeit. Nicht jeder ist ein Technik-Freak, der sich gerne durch seitenlange Bedienungsanleitungen wühlt. Alle, die Wert auf einfache und möglichst intuitive Bedienbarkeit legen, sollten diesem Kriterium einen hohen Stellenwert beim Kaufentscheid einräumen. Viele Solokünstler nutzen eine Loop-Station im Live-Gig auf der Bühne. Gerade hier steht gute Bedienbarkeit im Vordergrund.

Sind Software-Lösungen eine Alternative zur Loop Station?

Zum Thema Loop-Software sind im Netz relativ wenig Informationen zu finden. Scheinbar wird noch keine wirkliche Alternative zu herkömmlichen Loop-Stationen angeboten. Die wenigen Angebote werden von den Nutzern eher schlecht bewertet. Fazit: Wer mit einer Loop-Station live Musik machen will, sollte auf ein nicht virtuelles Modell vertrauen.